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Die Linie, an der dein Konto stirbt.

Trailing Drawdown und Consistency-Regel, richtig gerechnet: mit dem Unterschied zwischen Tagesschluss und Intraday, mit dem Punkt, an dem die Schwelle einfriert, und mit der Zahl, die sonst niemand nennt, dem maximalen Tagesgewinn, der die Consistency-Regel noch hält.

Firmenzahlen geprüft am 2026-08-25 an der Seite der jeweiligen Firma. Regeln ändern sich: prüf sie vor dem nächsten Trade in deinem Dashboard nach.

Dein Konto

Der feste Abstand, den die Schwelle hinter deinem Hoch hält.

Wie die Schwelle wandert

Die Schwelle springt einmal am Tag nach, nach dem Schlusssaldo. Was du zwischendurch im Plus stehst, zählt nicht.

Ab hier bleibt die Linie stehen und jeder weitere Gewinn ist echter Abstand. Welche der vier Regeln für dich gilt, steht im Regelwerk deiner Firma.

Leer lassen, wenn du noch keinen Handelstag hinter dir hast. Dann gilt der Startsaldo.

Optional. Bei manchen Firmen ein zubuchbares Extra.

Consistency-Regel

Anteil, den ein einzelner Tag am Gesamtgewinn höchstens haben darf. Bei den meisten Futures-Firmen 50 Prozent.

Netto, seit Kontostart oder seit deiner letzten Auszahlung.

Was daraus folgt

Deine Todeslinie

49.000 $

Berechnet aus dem höchsten Tagesschluss. Überwacht wird sie trotzdem in Echtzeit: berührt dein Konto sie mitten am Tag, ist es vorbei.

Abstand von hier

1.900 $

So viel darf das Konto noch verlieren, bevor es geschlossen wird.

Schwelle

Wandert noch

Sie friert ein, sobald dein Hoch 52.000 $ erreicht. Das sind noch 1.000 $ von hier.

Bis zum Gewinnziel

2.100 $

Bei den meisten Firmen muss der Stand oben bleiben, bis die Mindestzahl an Handelstagen voll ist. Einmal berühren reicht nicht.

Anteil deines besten Tages

60,0 %

Über der Grenze von 50,0 %. Die Regel hält erst wieder, wenn weitere Gewinntage den Anteil verdünnen.

Heute noch erlaubt

2.000 $

Mehr als das macht heute zum neuen Rekordtag, und der reißt seine eigene Grenze. Und mindestens 400 $, sonst bleibt dein alter Rekordtag über der Grenze.

Rechenhilfe, keine Beratung und keine Rechtsauskunft. Verbindlich ist allein das Regelwerk deiner Prop-Firma. Prüf jede Zahl in deinem Dashboard nach, bevor du auf sie handelst.

Wie EOD-Trailing wirklich rechnet

Ein Trailing Drawdown ist keine feste Grenze, sondern eine Linie, die dir nachläuft. Sie hält einen festen Abstand zu deinem höchsten Stand, sie bewegt sich nur nach oben, und sie geht nie wieder zurück. Startest du mit 50.000 Dollar und 2.000 Dollar Trailing Max Loss, liegt sie am ersten Morgen bei 48.000. Schließt du den Tag mit 51.000, liegt sie am nächsten Morgen bei 49.000. Verlierst du danach 900 Dollar, bleibt sie bei 49.000 stehen. Der Verlust bringt dich näher an sie heran, er schiebt sie nicht weg.

Der Unterschied, der Konten kostet, ist die Frage, welchem Hoch die Linie eigentlich folgt. Beim Trailing auf Tagesschluss zählt nur der Saldo bei Handelsschluss. Wer mittags 800 Dollar im Plus steht und den Tag bei plus 100 beendet, hat seine Schwelle um 100 gehoben, nicht um 800. Beim Intraday-Trailing zählt der höchste Stand überhaupt, unrealisierte Gewinne einer noch offenen Position eingerechnet. Derselbe Handelstag hebt die Schwelle dort um 800. Das Geld war nie auf dem Konto, die Linie ist trotzdem mitgegangen, und ab morgen fehlen dir 700 Dollar Luft, die du nie besessen hast.

Genau hier rechnen die meisten Rechner im Netz falsch. Sie kennen ein Feld für den Kontostand und eines für den Drawdown und legen den Abstand darunter. Wer ein Intraday-Konto hat, bekommt damit eine Schwelle, die zu niedrig liegt, und fühlt sich sicher, wo er es nicht ist. Deshalb hat dieser Rechner zwei getrennte Modi und fragt beim Intraday-Modus ausdrücklich nach dem höchsten Stand, nicht nach dem letzten Schlusskurs.

Die zweite Falle ist der Punkt, an dem die Schwelle einfriert. Bei den meisten Evaluierungen mit Tagesschluss-Trailing bleibt sie stehen, sobald sie den Startsaldo erreicht hat. Aus 50.000 Startsaldo und 2.000 Trailing Max Loss folgt: ab einem Tagesschluss von 52.000 steht sie für immer bei 50.000. Andere Regelwerke frieren bei Startsaldo plus 100 ein, wieder andere erst beim Gewinnziel, und manche Plattform-Varianten frieren gar nicht. Vier Regeln, vier verschiedene Linien, und der Unterschied zwischen der ersten und der dritten beträgt bei einem 50.000er-Konto 3.000 Dollar. Das ist kein Detail, das ist der ganze Puffer.

Der Tag, an dem deine Schwelle einfriert, ist der wichtigste Tag deiner Evaluierung, und fast niemand feiert ihn. Ab da hört das Konto auf, dir die Luft wegzunehmen, die du dir gerade verdient hast. Jeder Dollar danach ist echter Abstand. Wenn dieser Rechner dir sagt, dass deine Schwelle eingefroren ist, ist das die beste Nachricht, die er zu vergeben hat.

Wie die Consistency-Regel den Auszahlungsanspruch frisst

Die Consistency-Regel misst, wie viel von deinem Gesamtgewinn aus einem einzigen Tag stammt. Die Formel ist überall dieselbe: bester Tag geteilt durch Gesamtgewinn. Liegt das Ergebnis über der Grenze deiner Firma, bei den großen Futures-Firmen 50 Prozent, dann passiert nicht das, was die meisten erwarten. Dein Konto stirbt nicht. Es wird nur nicht ausgezahlt, und in der Evaluierung steigt dein Gewinnziel.

Das ist der Grund, warum die Regel so oft übersehen wird. Sie hat keinen Alarm, sie schließt kein Konto, sie meldet sich erst in dem Moment, in dem du dein Geld willst. Ein Trader, der an einem einzigen Tag 4.000 Dollar verdient und danach 1.000 dazu, hat 5.000 Dollar Gewinn und einen Anteil von 80 Prozent. Er hat sein Ziel erreicht, sein Konto lebt, und er bekommt nichts. Um auf 50 Prozent zu kommen, braucht er weitere 3.000 Dollar, die er sich in kleinen Portionen erarbeiten muss, ohne dabei einen neuen Rekordtag zu setzen.

Daraus folgt eine Zahl, die kaum jemand ausrechnet: wie viel darfst du heute überhaupt verdienen? Nach oben ist die Grenze klar. Verdienst du mehr, als dein bisheriger Gewinn hergibt, wird der heutige Tag selbst zum Rekordtag und reißt seine eigene Grenze. Bei 2.000 Dollar Gewinn aus früheren Tagen und einer 50-Prozent-Grenze sind es genau 2.000 Dollar: mehr, und du hast am Abend über die Hälfte deines Gesamtgewinns an einem Tag gemacht.

Nach unten gibt es aber auch eine Grenze, und die ist noch weniger bekannt. Steht dein alter Rekordtag über der Quote, hilft dir nur zusätzlicher Gewinn. Bei einem Rekordtag von 1.200 Dollar und 2.000 Dollar Gesamtgewinn liegt der Anteil bei 60 Prozent. Damit er auf 50 fällt, muss der Gesamtgewinn auf 2.400 steigen, du brauchst heute also mindestens 400 Dollar. Zwischen diesen beiden Zahlen liegt dein Fenster für den Tag, und dieser Rechner zeigt beide Enden davon.

Zwei Dinge, die man wissen muss, bevor man sich auf eine Quote verlässt. Erstens: Verlusttage drücken den Nenner, nicht den Zähler. Dein Rekordtag bleibt, dein Gesamtgewinn schrumpft, und der Anteil steigt, ohne dass du an einem guten Tag irgendetwas falsch gemacht hättest. Er kann dadurch über 100 Prozent steigen, und dieser Rechner kappt ihn bewusst nicht: eine Anzeige, die bei 100 stehen bleibt, verschweigt genau den Fall, in dem die Regel am härtesten trifft. Zweitens: bei den meisten Firmen setzt sich die Rechnung nach einer bewilligten Auszahlung auf null zurück. Danach zählt nur, was du im neuen Fenster verdienst.

Kurz beantwortet

Diese Linien im Blick zu behalten ist ein Job.

Ein Rechner sagt dir, wo die Grenze liegt. Er sagt es dir nicht, während du gerade dabei bist, sie zu reißen. Genau das macht Eyas: er liest deinen laufenden Chart mit, kennt deine Schwelle und deine Quote, und spricht, sobald du in die falsche Richtung läufst. Read-only, keine Order, keine Signale.